Ältere Literatur

Die folgenden Publikationen entsprechen oft nicht mehr dem heutigen Wissensstand, sie sind jedoch durchaus noch interessant und können zum Beispiel für Studienzwecke hilfreich sein. Die meisten dieser Bücher sind im Buchhandel nicht mehr erhältlich, sie sind aber in Bibliotheken oder Buchbeständen von DS-Selbsthilfegruppen einzusehen oder eventuell über einen Online-Buchversand zu beziehen.

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Hg. Etta Wilken in Zusammenarbeit mit dem Deutschen DS-InfoCenter
Neue Perspektiven für Menschen mit Down-Syndrom

Deutsches Down-Syndrom InfoCenter, 1997

Dieses Buch wurde nach der Fachtagung Down-Syndrom 1996 in Hannover als Dokumentation zusammengestellt. Es spiegelt neue Erkenntnisse der DS-Forschung wieder, schildert verschiedene Therapien, beschäftigt sich mit Integration usw. und ist damit eine Bestandsaufnahme der DS-Situation in Deutschland.


Werner Dittmann
Intelligenz beim Down-Syndrom

Schindele Verlag, 1982

Diese wissenschaftliche Arbeit beschäftigt sich mit der Problematik der Intelligenzleistungen beim Down-Syndrom. „Intelligenzentwicklung”, „Intelligenz und Sozialkompetenz” und „spezifische Leistungsbesonderheiten” zum Beispiel sind einige der Kapitelüberschriften aus diesem Fachbuch.


Jürgen Wendeler
Psychologie des Down-Syndroms

Verlag Hans Huber, 1988

Das Buch berücksichtigt besonders die psychologischen Probleme von Erziehung und Unterricht. Themen sind u.a. die Geburt, die frühkindliche Entwicklung, die Eltern, Frühförderung, Sprachentwicklung, Intelligenzentwicklung, Motorik, Sprache, soziale Kompetenz und psychische Störungen.


Werner Dittmann Hg.
Kinder und Jugendliche mit Down-Syndrom

Klinkhard Verlag, 1992

Tagungsbeiträge einer Fachtagung Down-Syndrom (1991 in Reutlingen). Fragen nach dem Lebensrecht, Elternberatung, Frühförderung, Entwicklungssequenzen bei Intelligenz und Sprache, schulisches Lernen und Integrationsmöglichkeiten werden behandelt. Die Beiträge stammen von Werner Dittmann, Hans Müller-Wiedemann, Heinrich Lenzen und Etta Wilken.

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Norbert Pies
Ein Pionier der Sozialpädiatrie: John Langdon Hayden Langdon-Down

G. Braun Verlag, 1996

Zum 100. Todestag des Arztes, nach dem das Down-Syndrom benannt ist, hat Norbert Pies eine illustrierte Lebensbeschreibung zusammengestellt. Ein spannendes Zeitdokument.


Germain Weber und Andreas Rett
Down-Syndrom im Erwachsenenalter
– Klinische, psychologische und soziale Aspekte beim Mongolismus
Verlag Hans Huber, 1991

Der Inhalt des Buches basiert auf Untersuchungen und Auswertungen einer Studie, die in den Jahren 1984 bis 1988 in Wien durchgeführt wurden. Vieles in diesem Buch entspricht nicht mehr dem heutigen Wissensstand.


Mark Selikowitz
Down Syndrom
– Krankheitsbild – Ursache – Behandlung
Spektrum Akademischer Verlag, 1992

Das Buch behandelt die Probleme des Kleinkinderalters, der Kindheit und des Lebens der erwachsenen Person mit DS. Der Autor ist Kinderarzt und hat dieses Buch als Antwort auf die Nachfrage von Eltern geschrieben, die objektive, ausgewogene und praktische Ratschläge und Hinweise für den Umgang mit einem betroffenen Kind suchen.


Siegfried M. Pueschel
Down Syndrom
– Für eine bessere Zukunft
Trias Verlag, 1995, Hg. Lebenshilfe

Aus eigener Erfahrung und aus ihrer beruflichen Tätigkeit berichten die Autoren und Autorinnen über die Entwicklung der Kinder mit Down-Syndrom und wie man sie fördern kann: zu Hause, im Kindergarten, in der Schule. Dabei geht es auch um Fragen der Pubertät, der beruflichen Bildung und des Selbstständigwerdens.

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John F. Unruh
Down-Syndrom –
Ein Ratgeber für Eltern und Erzieher
Edition Marhold, 1998

Der Autor John F. Unruh bringt eine über 30-jährige Erfahrung mit und möchte Eltern in die Lage versetzen, ihrem Kind besser in seiner Entwicklung helfen zu können. Das Buch gibt Ratschläge und möchte Fragen aus den Bereichen Medizin, Ernährung, Entwicklung, Neurologie, Verhalten, Erziehung und Schule beantworten.


J.W. Dudenhausen
Down-Syndrom: Früherkennung und therapeutische Hilfen

Umwelt & Medizin Verlagsgesellschaft, 1992

Dieser Leitfaden richtet sich in erster Linie an Fachleute aus dem medizinischen Bereich. Es ist die Zusammenfassung aller Vorträge eines Symposiums, das im Januar 1991 in Berlin stattfand. Es enthält Beiträge über vorgeburtliche Diagnostik, über Frühbehandlung sowie über die Eingliederung der Kinder mit DS in Familie, Kindergarten und Schule.


Hg. Johannes Denger
Plädoyer für das Leben mongoloider Kinder

Verlag Freies Geistesleben, 1990

Die Kapitel im Buch lauten u.a.: Down-Syndrom und pränatale Diagnostik. Begegnungen mit mongoloiden Menschen. Lebenswert – lebensunwert? Pränataldiagnostik-Boom – humanitäre Argumentation? Individuelle Entscheidung und Druck der öffentlichen Meinung. Pränatale Diagnostik als soziale Herausforderung. Die Inkarnation als Werden einer Biographie. Genpolitik und der Reinkarnationsgedanke.


Marlis Tolskdorf
Das Down Syndrom

Gustav Fischer Verlag, 1994

Dieser „Leitfaden für Eltern” macht auf den ersten Blick einen guten Eindruck. Er kann Eltern sicherlich viel Wissen über das DS vermitteln. Trotzdem ist das Buch nicht „up to date”, neueste Erkenntnisse über das Down-Syndrom werden nicht immer berücksichtigt.

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Claudia Tamm
Diagnose Down-Syndrom

Ernst Reinhardt Verlag, 1994

So wie die Eltern meist fassungslos vor der Diagnose Down-Syndrom stehen, so hilflos ist das Klinikpersonal. Dieses Buch gibt Hilfestellung für ein gelungenes Diagnosegespräch und bietet Eltern und Betreuern Information und Beratung für die zeit nach dem Klinikaufenthalt.


Elterngruppe
Kinder mit Down-Syndrom

Klett-Cotta, 1993

Im ersten Teil dieses Buches erzählen Eltern von sieben kleinen Kindern mit DS über ihre Erfahrungen und Empfindungen nach der Geburt und während der ersten Jahre ihres Kindes; dazu kommen Berichte einer Heilpädagogin, einer Psychologin und zweier Kinderärzte.


Jan Murken, Elke Dietrich
Down-Syndrom – aktuelle Bezeichnung für Mongolismus

R.S.Schulz, 1990

Das Buch gibt einen vollständigen Überblick über die Genetik und das gesamte Spektrum des Syndroms, über Diagnostik, Therapie und pädagogische Möglichkeiten. Zwölf anerkannte Mediziner, Therapeuten und Pädagogen haben über ihr jeweiliges Fachgebiet geschrieben.

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