Internationale Zusammenarbeit

Internationale Kontakte und die Zusammenarbeit mit Organisationen im Ausland waren von Anfang an ein wichtiger Aspekt der Arbeit des InfoCenters. Deshalb trat es auch bereits 1996 der EDSA bei.

Langdon DownDie European Down Syndrome Association (EDSA) wurde 1987 gegründet. Sie ist ein Zusammenschluss von DS-Vereinen aus fast allen europäischen Ländern. Das Ziel von EDSA ist es, die Lebensqualität von Menschen mit Down-Syndrom in Europa zu verbessern. EDSA-Mitglieder möchten Kenntnisse weitergeben, Erfahrungen austauschen und sich gemeinsam auf europäischer Ebene für die Interessen aller Menschen mit Down-Syndrom einsetzen. Deshalb ist EDSA auch Mitglied im EDF (European Disability Forum).

EDSA hat zurzeit 40 Mitglieder. Einige Länder sind mit mehreren Vereinen vertreten.

Die Mitgliedsländer sind Belgien, Bosnien/Herzegowina, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Italien, Kroatien, Luxemburg, Malta, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Russland, Schweden, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik, Ungarn und Zypern.

Ende November 2008 wurde bei der Migliederversammlung von EDSA in Palma de Mallorca ein neuer Vorstand gewählt.

Langdon Down

Der Vorstand arbeitet eng zusammen mit dem wissenschaftlichen Beirat, hier sind u.a. Prof. Jean Rondal (Belgien) und Prof. Sue Buckley (UK) vertreten.


EDSA-Kongresse/Veranstaltungen

Regelmäßig initiiert und organisiert EDSA wissenschaftliche Kongresse, um Forschern ein Forum zu geben, ihre Arbeit einem größeren Publikum vorzustellen. Eltern und Fachleute sollen die Möglichkeit haben, sich zu informieren und sich untereinander auszutauschen. Eine weitere wichtige Aufgabe von EDSA ist die Unterstützung osteuropäischer Vereine.


EDSA-Publikationen

Langdon DownDie drei ersten offiziellen Publikationen von EDSA, die so genannten „EDSA-Essentials“, wurden unter den Auspizien vom Prof. Juan Perera, dem langjährigen EDSA-Präsidenten, herausgegeben. Es handelt sich dabei um folgende Broschüren:

 

„Identity Document”, in der Ziele und Prinzipien von EDSA definiert werden,
„Health Care Guidelines” mit den medizinischen Richtlinien,
„Orientation for Families”, („Richtlinien für Familien”) mit Informationen und Empfehlungen für Familien.
Weitere Broschüren in dieser Serie sind in der Konzeption.

Informationen: www.down-syndrome.eu


Down Syndrome International (DSI)

Langdon DownDown Syndrome International (DSI) ist ein Zusammenschluss von Organisationen, Vereinen und Personen, die sich für eine bessere Lebensqualität und für die Rechte der Menschen mit Down-Syndrom weltweit einsetzen.
DSI wurde 1993 gegründet und geht zurück auf eine Initiative von Jo Mills (Kanada), Penny Robertson (Australien) und Sylvia Escamilla (Mexico).
Der Vorstand besteht aus einer Gruppe engagierter Eltern und Fachleuten aus vielen Teilen der Welt, die versuchen, durch eine verbesserte Kommunikation und ein gut funktionierendes Netzwerk weltweit aktuelle Informationen zum Thema Down Syndrom zu verbreiten.
DSI will u.a. mit Verweis auf die Fähigkeiten von Menschen mit Down-Syndrom deren Image verbessern. Um möglichst aktuelle Informationen aus der Forschung, über neue Fördermethoden und gute praktische Lösungen zu sammeln, arbeitet DSI mit vielen Organisationen zusammen.
DSI ist u.a. auch mitverantwortlich für die Organisation des alle drei Jahre stattfindenden Welt-Down-Syndrom-Kongresses. Beim 10. DS-Weltkongress, der im August 2009 in Dublin, Irland stattfand, wurde Pat Clarke zum Präsidenten von DSI gewählt.

Informationen: www.ds-int.org